Loras Tagebuch

Vom Grauen der Lieblingslieder

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Es gibt so viele Lieder die ich bei deren Entdeckung abgöttisch geliebt habe und rauf und runter gehört habe. Klar ist mir das Phänomen bekannt, dass man seine Lieblingslieder auch kaputt hören kann, aber wollte ich es nicht wirklich wahr haben oder konnte dem Drang sie zu spielen einfach nicht unterdrücken. Leider hab ich jetzt viele Lieder in meiner Liste die diesem traurigen Niedergang hinter sich haben. Versucht die Shuffel-Funktion diese Lieder mir mal wieder unterzujubeln, klicke ich mit unglaublicher Geschwindigkeit auf den Vorspul Knopf. Im Radio angespielt, wird dieser kurz um zum schweigen gebracht.

Aber es gibt auch eine andere Sorte, Lieder die ich schon gefühlte 4758 mal gehört habe, zu ihnen getanzt habe und sie gefeiert habe und sie immer noch hören kann. Ich bin der Meinung DAS sind die wahren Lieblingslieder, Lieder die einem einfach nicht aus den Ohren rauswachsen können. Lieder die ich selbst nach Jahren noch hören kann. Einer meiner Lieblingslieblingslieder ist von Moby „Porcelain“, bin ich sonst eher gar nicht der Moby Hörer, habe ich mich in das Lied jedoch gleich verguckt.

Ganz speziell am Herzen liegen mir Songs mit denen ich ein bestimmtes Ereignis verbinde. So steht „Feel so close“ von Calvin Harris für eine wunderschöne Zeit beim Reisen in Australien, Gotye „Somebody that I used to know“ dafür eher für meine Zeit als Aupair. Höre ich eines dieser Lieder kann ich mich sofort an Orte erinnern an denen ich sie gehört habe und weiß auch genau wie ich mich gefühlt habe. Solche Lieder sind wie dauerhafte Erinnerungen die man nie vergisst. „I´m blue“ von Eiffel 65 lässt noch Jahre danach italienische Sommerstimmung in mir aufkommen. Ich fühle mich wieder wie das kleine Mädchen, dass dazu im MiniClub getanzt hat, am Strand Sandburgen gebaut hat und in der heißen Sonne geschwitzt hat.

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